Joseph Franz Müller

Ein ganzes Jahrhundert des Lebens im Rückblick

Als Joseph Franz Mül­ler am 27. Janu­ar 1926 im damals soge­nann­ten «Hin­ter­dorf» im Haus an der Kirch­stras­se 21 als Sohn von Franz Gott­lieb und Ber­tha Mül­ler-Hartsch gebo­ren wur­de, war die Welt eine ande­re – auch in Gott­lie­ben. Ein Jahr­hun­dert des Lebens des ältes­ten Gott­lie­bers im Rückblick.

Der Jubi­lar wuchs zusam­men mit sei­ner Schwes­ter Ali­ce, die jetzt im Zür­cher Ober­land lebt, auf. Er besuch­te ab 1933 in Gott­lie­ben die Pri­mar­schu­le beim lang­jäh­ri­gen Leh­rer Wal­ter Brauch­li (an des­sen «Tat­zen» er sich noch heu­te erin­nert) – zusam­men mit Mar­got Mey­er und Max Hum­mel, mit dem er von der 1. bis zur 6. Klas­se die glei­che Schul­bank teil­te und mit dem ihn zeit­le­bens eine enge Freund­schaft ver­band. «Aber im Sep­tem­ber 1980 fand unse­re Ver­bin­dung ein jähes Ende. Max erlag uner­war­tet einer Herz­schwä­che. Ich ver­mis­se ihn auch heu­te noch», schrieb Joseph Franz Mül­ler 2024. Und dar­in wei­ter: An schö­nen Som­mer- und Herbst­ta­gen hät­ten sie «India­ner­lis» gespielt. «Die Häupt­lin­ge mit dich­ten Feder­bü­schen auf dem Kopf waren stets die glei­chen: Eugen Roh­ner, Wal­ter Vol­lenwei­der, Max Hum­mel und ich. Lei­se schli­chen wir im west­li­chen Schilf­meer durch das Gestäu­de und such­ten nach den ver­meint­li­chen Geg­nern. Aber wir fan­den meis­tens nur ver­las­se­ne Vogel­nes­ter von Wild­enten, Bel­chen und Möwen. Gegen Abend mach­ten wir immer ein klei­nes Lager­feu­er mit Tee und gebra­te­nen Här­döp­feln». Es müs­sen glück­li­che Jah­re gewe­sen sein!

Von Gott­lie­ben in die gros­se wei­te Welt
Von 1938 bis 1940 besuch­te Joseph Franz Mül­ler die Sekun­dar­schu­le in Täger­wi­len, gefolgt von einem Jahr soge­nann­te «Fort­bil­dungs­schu­le», eben­falls im Nach­bar­dorf. Danach absol­vier­te der Jubi­lar bei der Damen­klei­der­fa­brik Maco­la AG in Emmis­ho­fen eine kauf­män­ni­sche Leh­re. Und dann ging es in die gros­se wei­te Welt: Zunächst nach Zürich, wo Joseph Franz Mül­ler wäh­rend sechs Jah­ren in einer «Dis­se­ra­ti­ons­dru­cke­rei» arbei­te­te und sich dane­ben wei­ter­bil­de­te, dann für zwei Jah­re nach Paris (für ein Prak­ti­kum) und für vier Jah­re nach Lon­don (u.a. für eine Aus­bil­dung zum Buch­prü­fer). Und schliess­lich der gros­se Sprung nach Süd­ame­ri­ka, das für ihn zur zwei­ten Hei­mat wer­den soll­te. Dort arbei­te­te er zunächst für ein ame­ri­ka­ni­sches Unter­neh­men in Boli­vi­en, kehr­te dann aber 1972 für kur­ze Zeit in die Schweiz zurück, wo er bei der Eter­nit-Grup­pe in Nie­der­ur­nen eine Anstel­lung fand. Für die­se Fir­ma war er anschlies­send wäh­rend zehn Jah­ren in Gua­ya­quil in Ecua­dor tätig und mach­te sich 1982 selb­stän­dig mit der Lizenz für den Ver­kauf von Eter­nit-Pro­duk­ten. Nach zwölf Jah­ren hat er sie ver­kauft und ist mit sei­ner Frau Glo­ria nach Coch­abam­ba in Boli­vi­en zurück­ge­kehrt, wo sie auf­ge­wach­sen war.

Eine schö­ne Geschich­te
Ken­nen­ge­lernt haben sich Glo­ria Bloch Ledez­ma (ihr jüdi­scher Gross­va­ter stamm­te aus dem Elsass) und Joseph Franz Mül­ler, «Joe» genannt, in La Paz. Joe habe bei der Grace Inc. gear­bei­tet, und Glo­ria als Sekre­tä­rin in einem Büro, das zu einem Minis­te­ri­um gehör­te. Ihr Chef habe bei der fir­men­ei­ge­nen Air­line der Grace Inc. Schul­den für ein Flug­ti­cket von ca. 1’300 US$ gehabt. Joes Assis­tent sei mehr­mals ver­ge­bens in das Büro gegan­gen, um die Schuld ein­zu­trei­ben. Der Assis­tent berich­te­te, der Chef sei nie da, aber da sei immer «eine geses­sen, mit schö­nen gekreuz­ten Bei­nen». Schliess­lich sei Joe per­sön­lich zusam­men mit sei­nem Assis­ten­ten hin­ge­gan­gen. Er habe der «Frau mit den gekreuz­ten Bei­nen» dann erklärt, wenn die Schuld nicht bezahlt wer­de, bekom­me ihr Chef kei­ne wei­te­ren Flug­ti­ckets mehr. Sie wol­le schau­en, was sie machen kön­ne, habe sie geant­wor­tet, und sie sol­len in einer Woche wie­der kom­men. Eine Woche spä­ter, sei der Scheck über die 1’300 US$ parat gewe­sen, sie hät­ten sich noch lan­ge unter­hal­ten, und er habe Glo­ria zur bal­di­gen 1. August-Fei­er ein­ge­la­den, wie Joseph Franz Mül­ler Cor­di Thö­ny (auf dem Bild mit Joe), der Schwei­zer Hono­rar­kon­su­lin im Kon­su­lar­be­zirk Coch­abam­ba, erzähl­te. Sie betreut und unter­stützt dort über 120 Lands­leu­te und sie liest dem Jubi­lar auch immer die «Gott­lie­ber Nach­rich­ten» vor, weil sein Augen­licht das Lesen nicht mehr zulässt.

Viert­gröss­te Stadt Boli­vi­ens
Die viert­gröss­te Stadt Boli­vi­ens mit über 630’000 Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­nern liegt auf über 2500 Metern über Meer in einem frucht­ba­ren und dicht besie­del­ten Tal mit einem mode­ra­ten Kli­ma in den öst­li­chen Anden. Das Wahr­zei­chen der Uni­ver­si­täts­stadt ist die 1994 anläss­lich eines Papst­be­suchs errich­te­te gros­se Chris­tus­fi­gur «Chris­to de la Con­cor­dia» (Bild), die mit 34,2 Metern um mehr als zwei Meter höher ist als ihr berühm­tes Vor­bild in Rio de Janei­ro. Der wäh­rend sie­ben Tagen die Woche geöff­ne­te Markt «La Can­cha» in Coch­abam­ba ist gemäss Wiki­pe­dia der gröss­te in Südamerika.

Vie­le Rei­sen – auch nach Gott­lie­ben
Mit sei­ner Frau Glo­ria hat Joseph Franz Mül­ler immer wie­der grös­se­re Rei­sen unter­nom­men, so 1966 eine eigent­li­che Welt­rei­se. Wei­te­re Rei­sen führ­ten sie 1969 über die USA, Kana­da, Island, Schott­land und Skan­di­na­vi­en in die Schweiz und 1972 nach Chi­na. In den 1970er Jah­ren ist das Ehe­paar in den Feri­en regel­mäs­sig nach Gott­lie­ben gekom­men und hat meis­tens bei der Fami­lie Mai­er in Täger­wi­len woh­nen kön­nen. Sie sei oft noch ein bis zwei Mona­te län­ger geblie­ben, nach­dem er wie­der nach Süd­ame­ri­ka zur Arbeit zurück­keh­ren muss­te, wie Joe Paul Kel­ler erzähl­te. Er ist auch immer in Kon­takt geblie­ben mit sei­ner nun im Zür­cher Ober­land wohn­haf­ten Schwes­ter und sei­ner Nich­te in Alt­nau.
Besu­che in Gott­lie­ben sind Joseph Franz Mül­ler in Anbe­tracht sei­nes hohen Alters aber schon seit etli­chen Jah­ren nicht mehr mög­lich. Mit den Tele­fo­na­ten – neben jenen mit Paul Kel­ler auch sol­che mit unse­rem Lokal­his­to­ri­ker Rolf Seger — pflegt er den Kon­takt mit sei­ner Hei­mat­ge­mein­de aber auch wei­ter­hin. Und 2022 hat er dem dama­li­gen Gemein­de­prä­si­den­ten Paul Kel­ler durch Cor­di Thö­ny anläss­lich ihrer Rei­se in die Schweiz einen Zinn­tel­ler mit dem Wahr­zei­chen von Coch­abam­ba (Bild) über­brin­gen las­sen, der seit­her im Sit­zungs­zim­mer im Gemein­de­haus einen Ehren­platz hat.

Dorfrundgang durch Gottlieben der 30er Jahre

2025 konn­te Joseph Franz Mül­ler bei bewun­derns­wer­ter geis­ti­ger Fri­sche in Coch­abam­ba sei­nen 99. Geburts­tag fei­ern. Aus die­sem Anlass hat­te der dama­li­ge Gemein­de­prä­si­dent Paul Kel­ler mit ihm wie­der­um ein län­ge­res Tele­fon­ge­spräch geführt. Anschlies­send hat der Jubi­lar die Erin­ne­run­gen an sei­ne Kin­der- und Jugend­jah­re in Gott­lie­ben (1926 - 1947) schrift­lich fest­ge­hal­ten. Dar­aus ent­stan­den ist so etwas wie ein «Dorf­rund­gang in den 30er-Jahren».

Wir geben die­sen Dorf­rund­gang nach­ste­hend im ori­gi­na­len Wort­laut in blau­er Schrift wie­der. Ergän­zun­gen zum bes­se­ren Ver­ständ­nis vor allem durch Orts­an­ga­ben gemäss heu­ti­gen Bezeich­nun­gen sind schwarz gehalten.

Ein Bau­ern­hof mit­ten im Dorf
In mei­nen Jugend­jah­ren kann­te ich jedes Haus und jede Stras­se und alle sei­ne Bewoh­ner beim Namen. Anbei eini­ge Bei­spie­le: Unser Leh­rer Wal­ter Brauch­li wohn­te im Schul­haus im ers­ten Stock. Alt­ge­mein­de­am­mann Kon­rad Egloff wohn­te in sei­nem gros­sen Bau­ern­hof mit­ten im Dorf
(Kirch­stras­se 8, die Scheu­ne an der Aal­gas­se wur­de durch ein Dop­pel­ein­fa­mi­li­en­haus ersetzt). Sei­ne Kin­der waren Kon­rad, Wal­ter, Mari­an­ne und Tru­di. Mari­an­ne hat sich spä­ter ver­hei­ra­tet mit dem Liech­ten­stei­ner «Sepp» Seger, einem guten Ski­fah­rer und Kame­rad. (Es sind dies die Eltern unse­res Lokal­his­to­ri­kers Rolf Seger.)

Der ers­te Spe­ze­rei­la­den
Mei­ne Eltern wohn­ten im Hin­ter­dorf, im Haus von Frau Marth (Kirch­stras­se 21), wo sie den ers­ten Spe­ze­rei­wa­ren­la­den im Dorf führ­te. Neben­an war das Haus von Fischer Mey­er (Kirch­stras­se 19). Sei­ne Kin­der waren Albert, Kurt (der nach­ma­li­ge lang­jäh­ri­ge Gemein­de­am­mann), Fri­da, Lil­ly und Mar­got, mei­ne Klas­sen­ge­nos­sin. Gegen­über der Stras­se war das gros­se Haus der kin­der­rei­chen Fami­lie Sey­del (Kro­nen­gas­se 1, das ehe­ma­li­ge Bezirks­ge­bäu­de, auch «Wei­bel­haus» genannt). Die hat­ten auf der Sei­te der Kro­nen­gas­se sogar einen Zie­gen­stall. Die­ser muss­te nach meh­re­ren Ein­spra­chen der Nach­bar­schaft mit Wider­stand wie­der geräumt wer­den. Die Kin­der hies­sen Ruth, Elfried, Manu­el, Rein­hold, Arthur, Eri­ka und Ger­hard.
Neben­an war das Haus der Fami­lie Mink mit Toch­ter Zita (Fischer­gas­se 2). Etwas wei­ter unten war das Haus von Bild­hau­er und Holz­schnit­zer Jakob mit Sohn Rue­di (Fischer­gas­se 4).

«Zwanz­ger­stück­li» aus der Bäcke­rei
Schräg gegen­über unse­rer Woh­nung war ein Zwei­fa­mi­li­en­haus (Kirch­stras­se 10, 2015 abge­brannt und wie­der auf­ge­baut). Im rech­ten Teil wohn­te die Fami­lie Grimm mit den Söh­nen und Kol­le­gen Ernst und Her­mann. Spä­ter hei­ra­te­te Frau Grimm den nord­deut­schen Boots­bau­er Erich Brun­nert, und die Werft wur­de umbe­nannt in Boots­werft Brun­nert-Grimm (heu­te Kibag). Auf der lin­ken Sei­te des Zwei­fa­mi­li­en­hau­ses wohn­te die Fami­lie Zim­mer­mann. Das waren die Urgross­el­tern der heu­ti­gen drei Gebrü­der Grimm (Peter, ehe­mals Gemein­de­am­mann, Erich und Tho­mas).
Wei­ter unten war das Haus von Alt­bä­cker­meis­ter Edu­ard Helb­ling (Aal­gas­se 3) mit den Kin­dern Anna, Ber­tha und Wal­ter (der dann die Bäcke­rei wei­ter­führ­te). In sei­nem Laden kauf­ten wir Schul­kin­der immer die cre­mi­gen «Zwanz­ger­stück­li» und die mun­di­gen Nussgipfel.

Idyl­li­sches Hin­ter­dorf
West­lich von unse­rem Haus wohn­te die Fami­lie von Maler­meis­ter Emil Sei­fert (Kirch­stras­se 23). Die hat­ten sei­ner­zeit drei Ver­ding­bu­ben namens Georg, Ernst und Bern­hard Künz­li. Neben­an war das gros­se efeu­be­wach­se­ne Haus (Kirch­stras­se 25), bewohnt von den Eigen­tü­mern der Möbel­fa­brik Die­ner und Itt (wo heue die Hüp­pen­bäck­rei steht). Ganz neben­an war das Haus von Fischer Hip­pen­mey­er («Haus zur Hoff­nung» Kirch­stras­se 27).
Und gegen­über der Stras­se war der gepfleg­te gros­se Gar­ten der Fami­lie Wege­li (heu­te Fami­lie Brauch­li). Eli­sa­beth Wege­li war die Grün­de­rin der Hüp­pen­fa­brik. Mit ihrer Toch­ter Ber­thy hat­te ich — bereits in Boli­vi­en — hie und da Brief­wech­sel. Sie war stets etwas besorgt um mei­ne Gesund­heit, arbei­te­te ich doch wäh­rend mei­nes ers­ten Ver­trags in den Städ­ten La Paz und Oruro auf über 3’600 m.ü.M.. Trotz den sau­er­stoff­ar­men Bedin­gun­gen in jenen Gebie­ten hat­te ich glück­li­cher­wei­se kei­ne gesund­heit­li­chen Schäden.

Die Kro­nen-Ter­ras­se gab es schon damals
Etwas wei­ter vor­ne war das gros­se Haus von den Fischern Vater und Sohn Mey­er (See­weg 3). Fast ange­baut war das Haus der mys­te­riö­sen Frau Gems­jä­ger (See­weg 1). Wenn wir Kin­der im Gäss­li hin­ter ihrem Haus Ver­steckis spiel­ten, hat­ten wir immer eine Hei­den­angst.
Gegen­über der Stras­se war die Lie­gen­schaft des Gast­hau­ses Kro­ne, geführt von den Geschwis­tern Mai­er. Die hat­ten gegen­über der Stras­se einen gros­sen Gar­ten (heu­te Kro­nen-Ter­ras­se). Die­ser ver­wan­del­te sich im Som­mer in eine viel­be­such­te Gar­ten­wirt­schaft mit direk­tem Blick auf den See­rhein und auf die vor­bei­fah­ren­den Rad­damp­fer «Schaff­hau­sen» und «Hohen­k­lin­gen».

Bau des See­damms anfangs der 30er-Jah­re
Der heu­ti­ge See­damm wur­de anfangs der 30er-Jah­re kon­zi­piert und gebaut. Die ers­te Teil­stre­cke führ­te von der Kro­nen­trep­pe bis zur Waag­haus­trep­pe. Der zwei­te Teil führ­te vom Wege­li­haus bis zum Ein­gang der Grimm-Werft.
Mit­ten in der See­stras­se stand das gelb­ge­tünch­te Zoll­haus (See­stras­se 7), bewohnt von den Zöll­nern Oster­wal­der und Vol­lenwei­der. Zwei wei­te­re Zoll­be­am­te namens Roh­ner und Sul­zer wohn­ten im Dorf.
Neben dem Zoll­haus stand ein schma­les Haus («Zur Rose», See­stras­se 5), bewohnt von der Fami­lie Hans Häni mit den Kin­dern Eli­sa­beth und Hans­cas­par. Gleich dane­ben und gegen­über der Schifflän­de war das vor­neh­me Haus Res­pin­g­er, einer Bas­ler Fami­lie (Haus Hecht an der See­stras­se 3, heu­te zum Por­to Sofie gehö­rig). Die bewohn­ten ihr Haus ledig­lich im Som­mer für zwei bis drei Wochen.

«Waag­haus» war einst eine Schrei­ne­rei
Neben­an war das alte Stein­haus (Unte­res Stein­haus, Am Schloss­park 9, heu­te zum Por­to Sofie gehö­rig), im ers­ten Stock bewohnt von Foto­graph Wil­ly Mül­ler. Im zwei­ten Stock wohn­te die Fami­lie Wer­ner Wit­tich. Und im obers­ten Stock die Fami­lie Scher­rer mit den Kin­dern Sel­ma, Erna, Emil und Kurt.
Anschlies­send nach oben war die Wirt­schaft Dra­chen­burg (Am Schloss­park 7), geführt von Frau Öti­ker. Gegen­über dem (Unte­ren) Stein­haus an der Ecke war die klei­ne Wirt­schaft Waag­haus, geführt von den Gross­el­tern mei­nes Schul­freun­des Max Hum­mel. Die bei­den gros­sen Räum­lich­kei­ten gegen die See­ter­ras­se waren belegt von Schrei­ne­rei­en. Aber die­se wur­den spä­ter umge­baut in die heu­ti­gen Restau­rant­sä­le. Neben dem Waag­haus war das Gast­haus Rhein­eck (Am Schloss­park 10, gehört heu­te zur Dra­chen­burg & Waag­haus AG), geführt von der Fami­lie Alo­is Bau­meis­ter. Die Kin­der waren Ber­tha, Rosa, Fine­li und Hans.

Im Schloss wohn­te ein «Herr Baron»
Weni­ge Schrit­te neben­an war die Ein­fahrt zum Schloss (wo sie heu­te noch ist), vor­bei an den bei­den «Hus­sen­tür­men». Die Trep­pen die­ser Tür­me waren sei­ner­zeit in sehr schlech­tem Zustand, aber wir Knirp­se klet­ter­ten trotz­dem hoch bis zur obers­ten Ter­ras­se. Im Schloss sel­ber wohn­te in den 30er-Jah­ren ein deut­scher Ade­li­ger (Wil­helm Mueh­lon). Wir kann­ten sei­nen Namen nie, aber wir grüss­ten ihn immer mit «Herr Baron». Er kam sei­ner­zeit vom Schloss­gar­ten her und über­quer­te die klei­ne Brü­cke über den Schloss­bach (Dorf­bach), immer in Beglei­tung von zwei zah­men Bull­dog­gen, und ging in den gros­sen Schloss­park (süd­li­cher Teil auf Täger­wi­ler Gemein­de­ge­biet) spazieren.

Schuh­mach­er­werk­statt im Bod­man­haus
Neben der Dra­chen­burg stand das Haus der Fami­lie Kon­ra­di. Frau Kon­ra­di eröff­ne­te den zwei­ten Spe­ze­rei­wa­ren­la­den im Vor­der­dorf (heu­te «Dorf­lä­de­li»). Neben­an war das Alte Schul­haus (Am Dorf­platz 3). Ganz oben gab es Näh­kur­se. Im ers­ten Stock wohn­te die Fami­lie Wull­schle­ger, und im Par­terre waren die Gerä­te und die Was­ser­pum­pe der Dorf­feu­er­wehr. Neben­an war das heu­ti­ge Bod­man­haus. Der Dich­ter Emma­nu­el von Bod­man wohn­te im obers­ten Stock. In der Mit­te wohn­te die deut­sche Kla­vier­lehr­erfa­mi­lie Ull­mer mit Sohn Till. Ganz unten im Par­terre war die geräu­mi­ge Werk­statt von Schuh­ma­cher Han­sel­mann (heu­te Hand­buch­bin­de­rei).

Küfer Mei­er im «Kup­pel­haus»
Gegen­über der Wie­se im alten Pfarr­haus (Am Dorf­platz 2) wohn­te sei­ner­zeit die Fami­lie Karl Hum­mel, und nach­her wohn­te im glei­chen Haus die Fami­lie von Kunst­ma­ler Ernst Iller mit Toch­ter Mar­got. Öst­lich des Schul­hau­ses war ein schma­les hohes Haus (Kirch­stras­se 5). Im ers­ten Stock wohn­te die Fami­lie Cavel­ty, und im obers­ten Stock die kin­der­rei­che Fami­lie Trier. Neben­an in zwei Ein­fa­mi­li­en­häu­sern wohn­te die Fami­lie Roth mit den Kin­dern Rosa und Trau­gott (Kirch­stras­se 3, heu­te Fens­ter­ca­fé NichtNur). Etwas wei­ter oben die Fami­lie Fröh­lich (Kirch­stras­se 1).

An der Ein­gangs­stras­se ins Dorf stand das Haus von Küfer Mei­er («Kup­pel­haus», Am Schloss­park 3). Er hat­te gleich neben­an sei­ne Werk­statt, und sei­ne Spe­zia­li­tä­ten waren Pfer­de­huf­ei­sen und Stahl­bän­der für die gros­sen höl­zer­nen Most- und Weinfässer.

Es gab einst eine Ross­haar­spin­ne­rei
Neben der Kir­che war ein neue­res drei­stö­cki­ges Haus. Im ers­ten Stock wohn­te die Fami­lie Wil­ly Krü­ger mit den Kin­dern Ursu­la und Wil­ly (Kirch­stras­se 6). Herr Krü­ger arbei­te­te anfangs in der Werft der Fami­lie Grimmm, aber spä­ter bau­te er west­lich vom Espen­wei­her sei­ne eige­ne Boots­werft mit eige­ner Woh­nung.
Hin­ter der Kir­che neben dem Fried­hof (Kirch­stras­se 11, heu­te Gemein­de­haus) wohn­te die Fami­lie Wei­ler mit den Kin­dern Eli­sa­beth, Kon­rad, Wal­ter, Wer­ner, Mar­greth und Anne­ma­rie. Herr Wei­ler war sei­ner­zeit eine Art von Gemein­de­wei­bel und Steuereinzieher.

Gegen­über der Wie­se stand das statt­li­che Haus der Fami­lie Wit­tich (Kirch­stras­se 17) mit einem gros­sen Gar­ten­um­schwung nach hin­ten bis zur Länd­listras­se und bis zur Loh­stamp­fis­tras­se. Vor­ne in der Nähe der Haupt­ein­fahrt war die sei­ner­zei­ti­ge Ross­haar­fa­brik (Kirch­stras­se 15/15a) mit den Ange­stell­ten Kon­ra­di, Sey­del und Schürer.

Im Espen-Quar­tier waren Schre­ber­gär­ten
Zwi­schen dem Loh­stamp­fi­bach und dem Espen­wei­her hat­te es sei­ner­zeit eine gros­se baum­lo­se Ebe­ne (heu­te Espen-Quar­tier). Die­se war unter­teilt in ca. 20 Schre­ber­gär­ten.  Die ein­zel­nen Par­zel­len wur­den sei­ner­zeit «Fel­der» genannt und bepflanzt haupt­säch­lich von den Bewoh­nern des Hin­ter­dor­fes. Nach der Abzwei­gung zur Krü­ger­werft gab es noch wei­te­re vier Par­zel­len (heu­te Fami­li­en­gär­ten). Die ers­te wur­de von mei­nen Eltern bepflanzt. Die war immer in vor­bild­li­chem und unkraut­frei­em Zustand. Wir hat­ten unser eige­nes Gar­ten­häus­chen bunt bemalt in Gelb und Rot. Der Vater erhöh­te die gesam­te Anbau­flä­che mit her­ge­brach­ter Humu­ser­de um ca. 20 cm, um unse­re Saa­ten gegen die all­jähr­li­chen Hoch­was­ser etwas zu schüt­zen. Die Ern­ten all die­ser Fel­der waren ein will­kom­me­ner Zustupf für unse­re Ernäh­rung wäh­rend den Kriegs­jah­ren.
Die dama­li­gen Stand­or­te der drei Dorf­brun­nen ken­ne ich auch heu­te noch aus­wen­dig (sie sind auch heu­te immer noch am glei­chen Ort). Der ers­te war schräg gegen­über der Dra­chen­burg. Der zwei­te zwi­schen der Kir­che und dem Schul­haus und der drit­te im Hin­ter­dorf schräg gegen­über dem Haus von Fischer Hip­pen­mey­er. Wir Schul­kin­der lösch­ten unse­ren Durst direkt an der Brunnenröhre.

«Die alten Stras­sen noch»
Zu mei­nen Schul­jah­ren exis­tier­te noch der klei­ne Gott­lie­ber Män­ner­chor diri­giert von Leh­rer Wal­ter Brauch­li. Der Chor hat­te ein Lieb­lings­lied, das an allen den ver­schie­de­nen Anläs­sen immer wie­der gesun­gen wur­de. Die Anfangs­stro­phen mach­ten mich in mei­nen letz­ten 20 Geburts­ta­gen immer etwas trau­rig. Sie hies­sen und heis­sen: Die alten Stras­sen noch, die alten Häu­ser noch, die alten Freun­de aber sind nicht mehr.

Joseph Franz Mül­ler schloss sei­nen «Dorf­rund­gang» mit den Wor­ten:
«Sehen Sie, Herr Kel­ler, mei­ne Erin­ne­run­gen an mei­nen Geburts­ort sind nach fast 100 Jah­ren noch so leben­dig und prä­zis, als wäre ich erst vor kur­zem ausgewandert».

Erinnerungen an eine glückliche Kindheit

Joseph Franz Mül­ler hat­te 2016 von Bekann­ten die dama­li­ge Image­bro­schü­re von Gott­lie­ben erhal­ten und dar­in den Bei­trag mit dem lang­jäh­ri­gen Bür­ger­prä­si­den­ten Hans Wit­tich gele­sen. An ihn hat er sich dar­auf mit einem aus­führ­li­chen, per Fax über­mit­tel­ten Brief gewandt. Die nach­fol­gen­den Aus­schnit­te dar­aus geben einen Ein­blick in das Leben in Gott­lie­ben zur dama­li­gen Zeit, zum bes­se­ren Ver­ständ­nis ergänzt (in kur­si­ver Schrift) vor allem durch Ortsangaben


Anfangs der 1930-er Jah­re wur­de das See­ufer saniert und beto­niert (die heu­ti­ge See­pro­me­na­de). «Trotz jener Ver­schö­ne­rung depo­nier­ten lei­der die Ledi­schif­fe Ber­ge von Kies und Sand zwi­schen dem Waag­haus und der Kro­ne», erin­nert sich Joseph Franz Müller.

Hei­den­angst vor Frau Gems­jä­ger
Und wei­ter: «Unse­re dama­li­gen Spie­le waren eher von harm­lo­ser Art: Ver­steckis, Has­li, Völ­ker­ball und ‘India­ner­lis’. Beim Ver­steckis benutz­ten wir oft das Gäss­li (den Hoch­was­ser­weg zwi­schen Kro­nen- und Fischer­gas­se), hat­ten aber jeweils eine Hei­den­angst vor der mys­te­riö­sen Frau Gems­jä­ger, die in jenem Eck­haus (am See­weg 1) gegen­über der Kro­ne wohn­te und uns stets mit einem Besen bedroh­te. An heis­sen Som­mer­ta­gen durf­ten wir mit der Schu­le baden gehen, aber nicht etwa am Espen­ufer oder am unte­ren See­arm. Nein, unser Strand war neben dem Wege­li­haus (also beim soge­nann­ten Wege­li-Schlipf beim See­ca­fé wie heu­te), dort wo Fischer Hip­pen­mey­er sei­nen Gon­del­platz hat­te. Da lern­ten wir unter Leh­rer Brauch­lis Auf­sicht schwim­men und tauchen».

Eis­ho­ckey mit Blech­büch­se als Puck
Wei­ter erin­nert sich Joseph Franz Mül­ler: «Alt Bäcker­meis­ter Helb­ling war ein guter Mensch. Wir brach­ten ihm oft einen gros­sen Apfel und er back­te uns gra­tis einen schmack­haf­ten Öpfel­weg­ge». Und in der glei­chen Gegend: «In der Kro­nen­gas­se, neben dem Haus Sey­del, funk­tio­nier­te im Par­terre (wo spä­ter die Gale­rie von Wer­ner Eber­li war) das Maler­ge­schäft von Maler Emil Sei­fert und ganz oben eine Vor­han­g­nä­he­rei.»
«Im Win­ter tum­mel­ten wir Buben uns auf dem gefro­re­nen Espen­wei­her. Es gab Hockey­spie­le mit selbst­ge­fer­tig­ten Stö­cken, und als Puck dien­te uns eine flach­ge­drück­te Blech­büch­se».
«Mit­ten im Dorf hat­ten wir sei­ner­zeit den Bau­ern­hof der Fami­lie Egloff. Die Kühe wur­den jeweils mit Glo­cken­ge­läut zur Wei­de geführt, aber auf dem Hin– und Rück­weg hin­ter­liess das Vieh jene unan­ge­neh­men ’grü­nen Pflas­ter’, und nie­mand bemüh­te sich, die Sache rasch weg­zu­put­zen, denn am fol­gen­den Tag wie­der­hol­te sich die glei­che Besche­rung.»
«Ein belieb­ter Treff­punkt in unse­ren jun­gen Jah­ren war die Schifflän­di, gegen­über der Ram­pe unter der Arka­de des Res­pin­g­er­hau­ses («Haus Hecht» an der See­stras­se, heu­te zum «Por­to Sofie» gehö­rig). Da hat­te es zwei gros­se brau­ne Bän­ke und da war unse­re Domäne.»

Ent­beh­rungs­rei­che Kriegs­jah­re
«Unse­re Sekun­dar­schul- und Lehr­zeit fiel lei­der mit­ten in die Kriegs­jah­re von 1939 – 1945. Leh­rer und Lehr­meis­ter waren oft abwe­send im Aktiv­dienst und wir Jun­gen wur­den zum Land­dienst bei den Bau­ern auf­ge­bo­ten. Es war eine Zeit mit vie­len Ent­beh­run­gen. Eine davon war auch die stren­ge Ratio­nie­rung mit den knapp zuge­teil­ten Lebens­mit­tel- und Mahl­zei­ten­cou­pons. Aber mit Dis­zi­plin und gutem Wil­len haben wir jene düs­te­re Peri­ode über­stan­den.
Wäh­rend der Aktiv­dienst­zeit wur­de in den leer­ste­hen­den Räu­men der eins­ti­gen Möbel­fa­brik Die­ner & Itt (wo heu­te die Hüp­pen­bä­cke­rei ist) eine Grenz­schutz­bri­ga­de ein­quar­tiert. Die meis­ten Sol­da­ten kamen aus den umlie­gen­den Dör­fern und waren mit den loka­len Ört­lich­kei­ten bes­tens ver­traut. Für uns Jun­gen war es jeweils ein Ereig­nis, dem Ein- und Aus­marsch der Trup­pe und dem abend­li­chen ’Haupt­ver­le­sen’ zuzu­se­hen. Erst vie­le Jah­re spä­ter mach­te ich mir oft Gedan­ken: Was wäre wohl aus uns Jun­gen gewor­den, wenn die pre­kä­ren Stel­lun­gen unse­rer Väter im Schloss­park, im Täger­moos und auf dem See­rü­cken vom mäch­ti­gen Nach­barn über­rollt wor­den wären …».

LEBENSLAUF

1926
Geburt am 27. Janu­ar im Hin­ter­dorf, Kirch­stras­se 21, in Gott­lie­ben – Mut­ter: Ber­tha Hartsch und Vater: Franz Gott­lieb Mül­ler sowie Schwes­ter: Ali­ce geb. 1934

1933
Pri­mar­schu­le in Gott­lie­ben bei Leh­rer Wal­ter Brauch­li – mit Klas­sen­ka­me­ra­den Mar­got Mey­er und Max Hummel

1938–40
Sekun­dar­schu­le in Täger­wi­len: Leh­rer Rein­hard Schoop und Robert Kuhn – Mit­schü­ler aus Gott­lie­ben: Mar­got Mey­er, Trau­gott Roth, Elsa und Hans Thrier sowie Wer­ner Weiler

1941–43
nach Sekun­dar­schu­le u.a. ein Jahr „Fort­bil­dungs­schu­le“ in Täger­wi­len

1943–46
KV-Leh­re in Damen­klei­der­fa­brik Maco­la AG in Emmis­ho­fen und anschlies­send noch ein Jahr in die­ser Fir­ma gearbeitet

1947–53
nach Zürich – Arbeit in „Dis­ser­ta­ti­ons­dru­cke­rei Leh­mann AG“ und Abend­kur­se für „Fort­ge­schrit­te­ne Buch­hal­tung“ sowie Spanischkurs

1953–56
in Lon­don – Kurs für Buch­prü­fer am „Swiss Mer­can­ti­le Col­lege“ und Anstel­lung in einer Damen­hut­fa­brik (u.a. Hüte für Queen Eliza­beth II)

1956–58
ein Jahr Aus­bil­dung in Paris und zurück nach Lon­don für Praktikum

1958
Ankunft in La Paz, Boli­vi­en – Anstel­lung bei „W.R. Grace & Co.“, einem ame­ri­ka­ni­schen Mul­ti (u.a. Minen)

1960
Hei­rat mit Glo­ria Bloch Ledez­ma, aus Coch­abam­ba stammend

1966
zwei­mo­na­ti­ge Welt­rei­se mit fol­gen­den Sta­tio­nen: Kolum­bi­en, Mexi­ko, San Fran­cis­co, Hawai, Tokyo, Mani­la, Hong­kong, Bom­bay, Kai­ro, Jeru­sa­lem, Istan­bul und Athen – Erho­lung bei Rue­di und Han­ni Mai­er am Rüsel­weg in Täger­wi­len

1969
zwei­te Rei­se mit den Zie­len: Miami, New York, Nia­ga­ra Falls, Otta­wa, Reykja­vik, Glas­gow, Oslo, Stock­holm und die Schweiz

1972
und drit­te gros­se Rei­se nach Chi­na: Peking, Shang­hai und Hong­kong. Wegen Kon­fron­ta­ti­on zwi­schen Süd­ame­ri­ka­ni­schen Staa­ten und den USA zieht sich «W.R. Grace & Co.» aus Boli­vi­en zurück – daher Rück­kehr in die Schweiz – Anstel­lung bei Eter­nit-Grup­pe, Nie­der­ur­nen

1972–82
nach Guya­quil, Equa­dor – Ver­wal­tungs- und Finanz­chef in der Fir­ma Eter­nit-Grup­pe (Zement- und Asbestindustrie)

1982
Grün­dung einer eige­nen Fir­ma mit Lizenz für den Allein­ver­kauf von Eter­nit-Pro­duk­ten (Flach­plat­ten, Dell­plat­ten und Wassertanks)

1995
Ver­kauf sei­ner Fir­ma wegen Defla­ti­on, als Pen­sio­när Umzug nach Coch­abam­ba, Bolivien

2020
Tod von Ehe­frau Glo­ria wäh­rend der Corona-Pandemie

2016
Kon­takt­auf­nah­me mit Hans Wit­tich, Bür­ger­prä­si­dent, auf Grund der Image­bro­schü­re von Gott­lie­ben und danach Zustel­lung eines Texts über sei­ne Jugend­zeit in Gott­lie­ben – in der Fol­ge Kon­takt mit Lisa Rad­uner, Gemein­de­prä­si­den­tin, und ab …

2019
inten­si­ver Kon­takt mit Gemein­de­prä­si­dent Paul Kel­ler, wel­cher eine ganz beson­de­re Begeg­nung ermög­licht hat­te, und zwar ein …

2021
Tele­fo­nat zwi­schen Erwin Mey­er und Joseph Mül­ler am 12. Febru­ar, einen Tag nach dem 100. Geburts­tag von Erwin Meyer

2025
län­ge­res Tele­fo­nat von Paul Kel­ler mit «Joe» Mül­ler – dar­auf­hin ver­fass­te die­ser sei­ne Erin­ne­run­gen an die Kin­der- und Jugend­jah­re in Gott­lie­ben, wel­che sich wie ein «Dorf­rund­gang in der 30er-Jah­ren» lesen

2026
Einen Sprach­an­ruf am 7. Janu­ar schliesst er ab mit «Viva Gott­lie­ben», zum 100. Geburts­tag am Diens­tag, 27. Janu­ar 2026, gra­tu­lie­ren die Gott­lie­be­rin­nen und Gott­lie­ber, die Poli­ti­sche Gemein­de und der Ein­woh­ner­ver­ein dem Jubi­lar und «Göt­ti» von Gott­lie­ben mit­tels Video­kon­fe­renz – zudem erscheint eine Son­der­aus­ga­be der «Gott­lie­ber Nach­rich­ten», wel­che die viel­fäl­ti­gen Bezie­hun­gen des Jubi­lars zu sei­ner Hei­mat­ge­mein­de zeigt.

Die­se vie­len Infor­ma­tio­nen, Bil­der, Tex­te ver­dan­ken wir Mar­tin Bächer, Gott­lie­ben und Rolf Seger, Täger­wi­len. Sie haben damit wesent­lich dazu bei­getra­gen, dass der ältes­te Gott­lie­ber eine wun­der­ba­re Über­ra­schung zu sei­nem 100.Geburtstag erle­ben durfte.

Herz­li­chen Dank

02.02.2026

Eine Antwort zu Joseph Franz Müller

  1. Rolf Seger sagt:

    Lie­ber Bruno
    Vie­len Dank für die­se schö­ne Prä­sen­ta­ti­on der diver­sen Tex­te, der Pho­tos vom Jubi­lar mit sei­nen treu­en Hel­fe­rin­nen und der Son­der­aus­ga­be der “Gott­lie­ber Nach­rich­ten”, wel­che Joseph “Joe” Franz Mül­ler aus Anlass sei­nes 100. Geburts­tags erhal­ten hat. Und auch die Live-Schal­tung nach Coch­abam­ba, Boli­vi­en, ist geglückt und sehens­wert. Das ist nun noch eine erfreu­li­che Ergän­zung zum Blog im “Ein­woh­ner­ver­ein Gottlieben”.
    Mit freund­li­chen Grüs­sen Rolf

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